Am Ende ihrer Ausbildung müssen zukünftige Handwerker ihr Können unter Beweis stellen. Manche schreinern ein Bett, andere bauen ein Schreibtisch. Im badischen Freudenstadt war eine besondere Prüfungsarbeit darunter.

Etwa 80 bis 100 Stunden sollen die angehenden Schreiner in ihr Gesellenstück investieren, so sieht es die Prüfungsordnung der Schreinerinnung im badischen Freudenstadt vor. Als Arbeitsprobe musste dazu in der Berufsfachschule ein Werkzeugkasten aus massivem Kiefernholz gefertigt werden.

Für das Thema ihres Gesellenstücks hatten die 17 Auszubildenden dagegen mehr Freiheitsgrade, und so schufen die angehenden Schreiner durchweg sehenswerte Arbeiten. Darunter waren ein Doppelbett, ein Schreibsekretär, ein Schreibtisch, ein Spieltisch und auch ein origineller Tischkicker.

Prüfungskriterien auf Kicker-Tisch erfolgreich angewendet

Ein Thema, das von den Auszubildenden selten gewählt wird, aber doch immer wieder vorkommt, und dann oft spannende Ergebnisse erzeugt. Wobei die allgemeinen Prüfungskriterien – Gesamteindruck, Funktionalität, Stabilität, Qualität der Holzverbindungen, Beschläge und Oberflächen – natürlich auch auf Kicker angewendet werden.

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