Vielen Dank, Hamburg! Hallo, Murcia!

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Farid Lounas (ITSF), Tomas Fernandez (Spanien), Klaus Gottesleben (DTFB) und Rikko Tuitjer (Hamburg) Hand in Hand bei der Ankündigung des nächsten World Cup-Austragungsorts. (Foto: kickerium.de/futureorg Institut)

Die Medienresonanz zum World Cup in Hamburg war riesig. Kein Wunder: Er war auch das größte Kicker-Event der Welt. Jetzt sind die Spanier an der Reihe. Der nächste World Cup 2019 findet in Murcia statt. Was man über die heißeste Region Europas wissen sollte.

“Eiskalte Pässe in einer kochenden Halle”. “Und plötzlich der Beste des Planeten”. “Burgwedeler im Krökel-Olymp”. “Tischfußall-WM in Hamburg ein voller Erfolg”. Dies ist ein kleiner Auszug aus der überwältigenden Medienresonanz über den World Cup in Hamburg. Kein Wunder, die Veranstaltung hat die Tischfußball-Szene elektrisiert.

Das ist wenig überraschend. Der organisierte Tischfußball ist sehr jung. Umso größer ist das Erfolgserlebnis. Der DTFB – Deutscher Tischfußballbund e.V. und sein Hamburger Landesverband haben in der Organisation von Großveranstaltungen neue Maßstäbe gesetzt. Denn kein World Cup vor ihm war so groß wie er: mehr Zuschauer, mehr Nationen, mehr Teilnehmer als je zuvor.

Weiter auf Wachstumskurs

Der Tischfußball-Weltverband ITSF setzt offensichtlich auf Kontinuität auf diesem Weg. Zum Abschluss des Megaevents in Hamburg kündigte sein Präsident Farid Lounas gemeinsam mit dem DTFB-Präsidenten Klaus Gottesleben und Rikko Tuitjer, seinem Hamburger Landesvorsitzenden, eine große Überraschung an. Der nächste World Cup findet in Spanien statt. Das ist eine Premiere! Bisher waren Frankreich und Deutschland die dominierenden Austragungsorte.

Für die meisten Deutschen dürfte Murcia eine unbekannte Ecke Spaniens sein. Dabei strahlt dort nicht nur die Sonne, für die Spanien beliebt ist. Die Region Murcia liegt im Südosten des Landes und blickt direkt auf das Mittelmeer. Wegen ihrer wechselhaften Geschichte beheimatet sie eine breite Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Als Transitregion stand sie mal unter maurischer und mal in christlicher Herrschaft. Die Wurzeln anderer Städte wie beispielsweise Lorca und Cartagena reichen bis ins Römische Reich.   

Universitätsstadt, Halbwüste und Historie

Unsere Nationalspielerinnen und Nationalspieler sowie die Tischfußballer, die sich für den World Cup 2019 qualifizieren werden, können sich auf eine abwechslungsreiche Region freuen, die genug Ablenkungen von den Spielen anbietet. Von Vorteil dürfte darüber hinaus sein, dass Murcia eine der größten Universitätsstädte Spaniens ist. Genau richtig für eine internationale Großveranstaltung.

Vor allem müssen sich unsere Damen und Herren auf ein warmes Klima vorbereiten. Murcia ist extrem trocken. Die Sommer sind heiß, die Winter sind mild, es regnet kaum. Während der Austragungszeit des World Cups werden die Temperaturen aller Vorausschau nach zwischen 20 Grad bis 25 Grad liegen. Trotzdem kommt es vor, dass die Temperaturen vor allem im Sommer die 40 Grad-Marke übertreffen. Kein Wunder: Murcia liegt in einer Halbwüste und gehört zu den heißesten Regionen Europas.

Voneinander lernen

Der spanische Tischfußballverband steht vor einer großen Aufgabe. Der World Cup in Hamburg war historisch und bisher das größte Tischfußball-Event in der Geschichte der ITSF – International Tablesoccer Federation. Nun gilt es, neue Maßstäbe zu setzen. DTFB-Präsident Klaus Gottesleben lädt seinen Amtskollegen Tomas Fernandez ein, von den Erfahrungen aus Deutschland zu profitieren. “Das DTFB-Helferteam war einfach super. Es verfügt über die Erfahrung, den World Cup in Spanien noch größer und besser zu machen. Von diesem Lerneffekt profitiert nicht nur der spanische Tischfußball-Verband, sondern der gesamte Sport.”   

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kickerium.de ist das offizielle Online-Magazin des Deutschen Tischfußballbunds e.V. Es soll nicht nur Tischfußballer zusammenbringen, sondern auch viele andere über diese Trendsportart informieren und Menschen dafür begeistern.

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