Deutsche Meister im Tischfußball kommen aus Koblenz und Berlin

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Eine hochspannende und emotionale Tischfußball-Saison ist zu Ende. Während Bears Berlin nach wie vor die Damen-Bundesliga fest im Griff hat, gab es in der Herren-Bundesliga eine Riesenüberraschung: Die Meisterschale geht nach Koblenz.

Während die Fußball-Bundesliga kurz vor der neuen Saison steht, hat die Bundesliga des Deutschen Tischfußballbunds am Wochenende ihre nationalen Meister gekürt. Und die kommen nicht aus Bayern oder Dortmund sondern aus Koblenz und Berlin. In einem spannenden Finalspiel gegen TFC Leipzig hatten die Koblenzer in der Verlängerung des Penalty-Schießens die besseren Nerven. Den Bigpoint machte Alex Di Bello gegen den Leipziger Thomas Kroll.

Der Koblenzer Benjamin Struth war nicht nur Leistungsträger der Meistermannschaft, er ließ sich auch von seinem Kreislaufkollaps im entscheidenden Doppel nicht aufhalten. Das Energiebündel feuerte über die gesamte Länge des Finalspiels seine Mannschaft an und heizte gleichzeitig die Stimmung im Publikum an.

Marvin Velasco – herausragender Spieler der Herren-Liga

Die Vizemeister aus Leipzig sind trotz der Niederlage nicht enttäuscht. Die Leipziger sind nämlich die Überraschungsmannschaft der Tischfußball-Bundesliga. Nachdem die Leipziger in der Vergangenheit mehrfach den Aufstieg in die erste Bundesliga knapp verpassten, sind sie in ihrem Debütjahr gleich Vizemeister geworden. Dritter wurde Cim Bom Bom Wedel, die im vergangenen Jahr die Meisterschale hoch gehalten haben.

Herausragender Spieler der Saison ist Nachwuchs-Kicker Marvin Velasco. Der Junior, der seit diesem Jahr auch Mitglied der deutschen Nationalmannschaft ist, hat die höchste Bewertung unter allen Liga-Spielern erreicht.

Keine Überraschungen in der Damen-Liga

Während die Saison der Herren-Bundesliga mit vielen Überraschungen endete, hat der Rekordmeister Bears Berlin auch diese Saison die Damen-Bundesliga eindeutig dominiert. Im Finalspiel gegen Kick IT Stuttgart haben die Berlinerinnen mit knappem Vorsprung gewonnen. Großen Verdienst an der Meisterschaft hatten Samantha Di Paolo und Amalie Bremer. Beide sind Legionärinnen aus dem Ausland. Di Paolo kommt aus der Schweiz und Bremer aus Dänemark.

Auf ganzer Linie überzeugte auch Lilly Andres, das deutsche Ausnahmetalent und Kapitänin der deutschen Damen-Nationalmannschaft. Dritte wurden die Damen der Hamburger Piranhas, die in diesem Jahr erstmals in der ersten Bundesliga spielen. Eine wichtige Säule der Hamburgerinnen war dabei Maura Porrmann, die auf Platz eins die DTFB-Rangliste anführt. Verena Rohrer, Legionärin aus Österreich, wurde zur punktbesten Einzelspielerin der Damen-Bundesliga.

DTFB-Präsident: “Hochklassiger Tischfußballsport mit Emotionen”

Klaus Gottesleben, Präsident des Deutschen Tischfußballbunds, bedankt sich bei allen Mannschaften, Spielerinnen und Spielern sowie den Trainern und Sponsoren für die Unterstützung: “Diese Bundesligasaison hat unseren generellen Aufwärtstrend bestätigt und die Teams haben hochklassigen Tischfußballsport mit vielen Emotionen gezeigt. Dieses Bild unserer nationalen Ligen sowie die Unterstützung unserer Partner machen deutlich, dass der DTFB für die Zukunft und damit auch für die Tischfußball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr in Hamburg gut aufgestellt ist. Die Vorfreude auf die Höhepunkte des Jahres 2017 wächst.”   

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